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Neurologie

Die Neurologie befasst sich mit Erkrankungen des Nervensystems, einschließlich des Gehirns, Rückenmarks, peripheren Nervensystems und Muskelsystems.

Neurologische Erkrankungen sind zum Beispiel:

  • Schlaganfälle,
  • Folgen von Hirnverletzungen,
  • Multiple Sklerose,
  • Parkinson-Erkrankung,
  • Demenz,
  • Erkrankung aus der Gruppe der Epilepsien,
  • Hirntumore,
  • Kopfschmerzsyndrome:
  • Spannungskopfschmerz,
  • Migräne,
  • Cluster,
  • Polyneuropathie,
  • Karpaltunnelsyndrom,
  • Ulnarisrinnen Syndrom.

Unsere neurologischen Leistungen

Akustisch evozierte Potenziale (AEP)

Akustisch evozierte Potentiale dienen der Feststellung von Störungen der Hörbahn und des Hörnervs.

Mit dieser Untersuchung soll die Verarbeitung von akustischen Signalen im Gehirn untersucht werden. Über einen Kopfhörer werden Klicklaute vorgespielt und mithilfe von Elektroden die Leitung der Geräusche ins Gehirn gemessen.

Eingesetzt wird diese Untersuchung bei:

  • Schwindel,
  • Ohrgeräuschen,
  • Entzündungen im Bereich des Nervensystems (zum Beispiel MS), bzw. zur
  • Erkennung von Raumforderungen.

Die Anwendung ist schmerzfrei und dauert etwa 20 Minuten.

Elektroenzephalographie (EEG)

Eine EEG stellt die Hirnstromaktivität grafisch dar. Durch 21 Elektroden, die schmerzfrei mit einer Kappe auf der Kopfhaut angebracht werden, leiten wir die Hirnströme ab.

Veränderte Aktivitätsmuster treten bei Krankheiten wie:

  • Epilepsie,
  • Durchblutungsstörungen,
  • Raumforderung und auch
  • Kopfschmerzen (zum Beispiel Migräne)

auf und helfen bei Diagnose und Verlaufskontrolle.

Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert etwa 20 Minuten.

Hirnleistungsdiagnostik

Gedächtnisstörungen sind beunruhigend. Kognitive Einschränkungen treten bei vielen neurologischen, aber auch psychiatrischen Erkrankungen auf. Durch differenzierte neuropsychologische Testung können wir individuelle Störungsmuster erkennen und weitere Diagnostik und Therapien zuführen. Je nach Krankheitsbild sind die Testungen unterschiedlich ausgedehnt und umfassen Untersuchungen des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und Wahrnehmung.

Wichtig: Bitte Brille und Hörgerät mitbringen!

Somatosensibel evozierte Potenziale (SEP)

Veränderungen im Bereich des Rückenmarks und der aufsteigenden Nervenbahnen können mit Hilfe der somatosensibel evozierten Potenziale untersucht werden. Der Nerv wird gereizt und die Weiterleitung des Impulses ins Gehirn über Elektroden gemessen.

Mit diesem Verfahren können zentrale oder sensible Nervenschädigungen gemessen werden.

Es resultieren Veränderungen der Sensibilität, die zum Beispiel bei Verletzung von peripheren

  • Nerven,
  • Wirbelkörpern,
  • Tumoren,
  • entzündliche Erkrankungen wie MS,
  • Nervenwurzelschädigungen, zum Beispiel durch Bandscheibendruck oder
  • Gefäßschädigungen des zentralen Nervensystems

auftreten können.

Die Untersuchung dauert zwischen 5 und 10 Minuten.

Ultraschalluntersuchung der Hals- und Kopfgefäße

Dieses bildgebende Verfahren ist risikofrei. Bei der Sonografie (Ultraschall-Untersuchung) werden Bilder mithilfe von Schallwellen erzeugt.

Mit dieser Untersuchung können Gefäßablagerungen dargestellt und die Strömungsgeschwindigkeit des Blutflusses, der zum Gehirn führt, gemessen werden. Eventuelle Engstellen oder Verschlüsse von Gefäßen können entdeckt werden.

Die Untersuchung ist schmerzfrei.

Sie kann als Vorsorge Untersuchung durchgeführt werden. Sie dient nach Schlaganfall oder bei Gefäßablagerungen als Kontrolluntersuchung.

Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit

Nerven verhalten sich ähnlich wie Kabel. Die Untersuchung der Nervenleitgeschwindigkeit, auch Nervenleitungsuntersuchung genannt, ist ein Verfahren zur Beurteilung der Funktion und des Zustands peripherer Nerven. Hierbei werden elektrische Signale durch den Nerven geleitet und die Geschwindigkeit, mit der das Signal durch den Nerven reist, gemessen.

Das Verfahren wird eingesetzt, um Erkrankungen wie:

  • Polyneuropathie
  • Bandscheibenvorfall
  • Druck oder Verletzung von Nerven (zum Beispiel Karpaltunnelsyndrom/Ulnarisrinnen Syndrom)

zu diagnostizieren.

Unsere geschulten und erfahrenen Mitarbeiter/Innen garantieren eine zügige und sichere Durchführung der Untersuchung.

Visuell evozierte Potenziale (VEP)

Visuell evozierte Potenziale dienen zur Untersuchung der Sehbahn durch Anwendung visueller Reize (Schachbrettmuster). Die Verarbeitung dieser Sinneseindrücke über der Sehrinde des Gehirns ergibt ein spezifisches Potenzial.

Die Auswertung stellt einen wertvollen Baustein in der Diagnostik verschiedener Erkrankungen dar, zum Beispiel:

  • Multiple Sklerose
  • Tumor
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Erkrankung des Sehnervs

Die Untersuchung ist schmerzfrei und dauert etwa 20 Minuten.

VNS/ Stress Analyse

Die VNS Analyse dient zur Beurteilung der Funktion des vegetativen Nervensystems. Dieses steuert die Organsysteme, die nicht dem Willen unterliegen.

  • Herzschlag,
  • Atmung,
  • Verdauung,
  • Blutdruck,
  • Hormone und
  • Immunsystem

gehören dazu. Dauerhafter Stress, zum Beispiel bei Burnout oder Post-Covid Syndromen, aktiviert den Sympathikus und mindert den physiologischen Gegenspieler Parasympathikus. Chronische Erkrankungen wie Hypertonie, aber auch Kreislaufregulationsstörungen können folgen.

Aus der VNS Analyse lassen sich Empfehlungen für Schutzmaßnahmen ableiten und verfolgen. Zudem erhalten wir Erkenntnisse über die Herzfrequenz-Variabilität, die die notwendige Anpassungsfähigkeit des Herzschlags an körperliche und seelische Belastung widerspiegelt. Die HRV ist eine Messgröße für die autonome Funktion des Herzens. Bei einer Reihe von Erkrankungen, zum Beispiel nach Herzinfarkt oder bei diabetischer Polyneuropathie, ist der Wert geringer als der Normwert. Somit erhalten wir wichtige Informationen über die Funktion des autonomen Nervensystems.

Für privatversicherte Patienten ist dies eine GOÄ Leistung, gerne bieten wir Ihnen auch Leistungen als Selbstzahler an.

So bereiten Sie sich auf Ihren ersten Termin vor

Eine gute Vorbereitung ist wie immer der Schlüssel zum Erfolg. Dies gilt auch für die Anamnese und die darauffolgende Therapie bei der Praxis Dr. Stuppi. Für Ihren ersten Termin bitten wir Sie, sich wie folgt vorzubereiten:

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Medikationsliste

Um sicherzustellen, dass die passende Medikation gewählt wird, bitten wir Sie eine Liste aller Medikamente, welche Sie einnehmen, mitzubringen.

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Überweisung

Bitte bringen Sie Ihre Überweisung zum Facharzt dringend zu Ihrem Ersttermin mit.

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Ihre medizinische Geschichte

Um die bestmögliche Therapie zu gewährleisten, benötigen wir wichtige Vorbefunde / CDs, EKG, Laborwerte (sofern vorhanden).

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Wir sind gerne für sie da.

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